Ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung einer neuartigen, stammzellbasierten Therapie zur Regeneration von Knorpelschäden ist erreicht: Am Universitätsklinikum Dresden wurde unter der Leitung von Prof. Dr. Jörg Lützner der erste Patient im Rahmen der klinischen Studie „MesemCart“ erfolgreich behandelt.
Die von der BIONCaRT GmbH initiierte Phase I/IIa – Studie untersucht die Sicherheit und Wirksamkeit von mesenchymalen Stromazellen aus Nabelschnurgewebe zur Regeneration von Knorpelschäden im Kniegelenk. Ziel des innovativen Therapieansatzes ist es, die körpereigenen Regenerationskräfte zu aktivieren, Entzündungen und Schmerzen zu lindern und damit langfristig die Funktion und Belastbarkeit des Gelenkknorpels wiederherzustellen.
„Mit der Behandlung des ersten Patienten beginnt für uns eine neue Phase auf dem Weg, Zelltherapien auf Basis patientenfremder Stammzellen in die klinische Anwendung zu bringen“, sagt Dr. André Gerth, Geschäftsführer der BIONCaRT GmbH. „Wir danken Prof. Lützner und seinem engagierten Team am Universitätsklinikum Dresden für die hervorragende Zusammenarbeit und ihren Beitrag zu diesem wichtigen Fortschritt.“
Die Behandlung des ersten Studienteilnehmers ist ein bedeutender Schritt hin zu einer neuen Behandlungsoption für Patientinnen und Patienten mit Knorpelschäden im Kniegelenk.
Die Studie wird in mehreren spezialisierten Zentren in Deutschland durchgeführt. Insgesamt werden 55 Patienten eingeschlossen.
Pressekontakt:
Dr. Heike Opitz
Managerin Business Development
BIONCaRT GmbH
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